Die Entscheidung polnischer Fahrer für Schweiz Deutschland Österreich

 

Zwischen Arbeit und Zuhause: Die Entscheidungen polnischer Fahrer für Schweiz, Deutschland oder Österreich


Was bewegt polnischer Busfahrer und Lkwfahrer dazu, im Ausland zu arbeiten?

 

Welche Faktoren spielen bei der Auswahl des Arbeitsplatzes für polnische Fahrer eine Rolle?

 

In meinem letzten Video habe ich bereits betont, dass immer weniger polnische Fahrer dazu bereit sind, ins Ausland (Deutschland, Österreich, Schweiz) auszuwandern.

 

Dennoch gibt es nach wie vor polnische Kraftfahrer, die im Ausland arbeiten möchten, während ihr Wohnsitz und ihre Familie in Polen bleiben.

 

 

💡 Drei Hauptgründe stehen im Vordergrund:

 

 

🔶 Verdienstmöglichkeiten

 

Trotz dessen, dass die Fahrerlöhne in Polen kontinuierlich steigen und ein LKWFahrer im Fernverkehr(Vollzeit) mittlerweile 2300 € netto in Polen verdienen kann,  locken die höheren Verdienste im Ausland.

 

🔶 Stabilität und Wertschätzung

 

Oftmals hören wir von den Fahrern, dass Sie bei einer „normalen“ Firma arbeiten möchten.

 

Sprich einer Firma, bei der Sie einen krisensicheren Arbeitsplatz bekommen und auf Augenhöhe behandelt werden.

 

🔶 Die Altersvorsorge

 

Viele polnische Fahrer haben in Polen über Jahre hinweg nur den Mindestlohn verdient, der Rest waren Spesen etc.

 

Wenn Sie dann um die 50 Jahre alt sind, kocht das Argument Rentenabsicherung mit einer Zusatzrente aus dem Ausland immer wieder hoch.

 

 

💡 Bei der Jobwahl berücksichtigen polnische Fahrer:

 

 

🔹 Verdienst

 

Der polnische Fahrer rechnet in den meisten Fällen so:

 

Gesamt-Netto

 

d. h. Brutto-Gehalt (meistens bei Stk. I für Deutschland) samt Spesen, Nachtzuschlägen, Tankgutscheinen usw.

 

Minus

 

Fahrtkosten (von PL nach D/A/CH und retour)

 

Minus

 

Eventuelle Übernachtungskosten

 

Die Zahl, die hier herauskommt, setzt der polnische Fahrer im Vergleich zu dem, was er in Polen verdienen kann.

 

🔹 Worklifebalance

 

Polnische Fahrer suchen nach einem Job, der es ihnen ermöglicht, möglichst oft zu Hause zu sein.

 

 

❕ Tipps:

 

 

Prüfen Sie die Möglichkeit Arbeitssysteme anzubieten, vor allem die zweier-Modelle, also:

 

2/1 (Zwei Wochen Fahren und zwei Wochen frei)

 

2/2 (Zwei Wochen fahren und zwei Wochen frei)

 

Für Deutsche Arbeitgeber: Wenn ausschließlich Vollzeit möglich, also Montag-Freitag, dann prüfen Sie, ob Sie den Fahrern die Möglichkeit anbieten können, nahe der polnischen Grenze (Berlin, Dresden) die Woche starten und beenden zu können.

 

So gewinnen Sie viel mehr Möglichkeiten, Fahrer anzuwerben, die das Wochenende zu Hause verbringen wollen.

 

🔹 TopArbeitgeber

 

Ein Merkmal, welches mit den beiden vorherigen einhergeht und für die Fahrer-Gewinnung ausschlaggebend ist.

 

Deshalb streben Sie an, als Top-Arbeitgeber bekannt zu sein!

 

 

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